Rechner - Module - Dach



Excelrechner zur Berechnung der Dachbelegung PV

Wenn man sich Gedanken über das optimale Modul macht, darf auch die bestmögliche Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Dachfläche nicht außer acht gelassen werden. Die Frage, die sich jeder Interessent im Laufe der Planung stellt lautet: Wie viele Module passen aufs Dach? Dabei möchte man die Dachfläche möglichst optimal ausnutzen und so wenig Platz wie nur nötig verschwenden.



Nutzen Sie meinen Excelrechner, um die optimale Dachbelegung zu ermitteln. Sie benötigen lediglich die Länge und Höhe des Daches und der verwendeten Module. Wenn Sie die Nennleistung des Moduls eingeben, wird auch gleich die Gesamtleistung der Photovoltaikanlage ermittelt. Gleichzeitig können Sie die Verteilung der Module auch als Grafik maßstabsgetreu anschauen und erhalten so sofort einen Überblick darüber, wie gut oder auch wie schlecht die Module auf Ihr Dach passen. Spielen Sie mit den Parametern der Randabstände, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Errechnet wird ebenfalls der Dachausnutzungsgrad, so können Sie vergleichen, wie viel Fläche von Ihrem Dach mit unterschiedlichen Modulen belegt wird.
Bisher habe ich mich bemüht, keine Makros einzusetzen. Bei diesem Exceltool geht es aber diesmal nicht anders. Ansonsten ist es nicht möglich, die Dachbelegung visuell darzustellen.

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Download: Rechner - Dachbelegung - Photovoltaik - www.photovoltaik-web.de.xls


Folgende Punkte müssen bei der optimalen Verteilung der PV-Module beachtet werden:
  • Welche Abstände zum Dachrand müssen eingehalten werden?
    Das ist abhängig vom Standort der Anlage, anfallende Windlasten sind zu berücksichtigen. Am unteren Rand darf man nicht zu nahe an die Dachrinne bauen, ansonsten schießt das Wasser darüber hinaus. Am First entstehen hohe Sog- und Druckkräfte, auch hier sollte man möglichst nicht bis an den obersten Rand planen. Zudem ist das auch aus optischen Gesichtspunkten nicht ideal. An den Rändern des Daches sollte aufgrund der höheren Windlasten ebenfalls zumindest eine Ziegelbreite freigelassen werden.
  • Abstand der Module zueinander
    Der notwendige Modulabstand an der Längs- und Breitseite des Moduls ist abhängig von der gewählten Unterkonstruktion. Bei der üblichen Montageart werden die Module mit Mittelklemmen befestigt. Ein gebräuchlicher Abstandswert beträgt 20 mm bzw. 0,02 Meter. An der Breitseite ist eine Klemmung meistens nicht zulässig. Trotzdem darf auch hier nicht auf Stoß, also ohne jeglichen Abstand montiert werden. Ansonsten kann es bei Längenänderungen aufgrund von Temperaturschwankungen zu Verspannungen zwischen den Modulen kommen. Dabei entwickeln sich hohe Kräfte, die bei den Modulen großen Schaden anrichten können.
    Er gibt aber auch sogenannte Einlegesysteme, bei denen die Module schwimmend eingepasst werden. Hier muss dann kein definierter Abstand eingehalten werden, da sich die Module in einem bestimmten Maße frei bewegen können.
  • Module dürfen sowohl hochkant wie auch mit der Längsseite nach unten montiert werden. (Bei Dünnschichtmodulen gibt es Ausnahmen, bei denen das nicht zulässig ist). Während die Hochkantmontage die weitaus gebräuchlichere Variante darstellt, kann aber eine Quermontage oftmals eine bessere Dachausnutzung zur Folge haben. Auch ein Mix aus beiden Varianten ist durchaus möglich, so habe ich es bei meiner Anlage High-Light realisiert.
  • Wenn man aufgrund meines Berechnungstools eine optimale Modulanzahl gefunden hat, muss aber noch der passende Wechselrichter gefunden werden. Es ist eher wahrscheinlich, dass ein favorisierter Wechselrichter nicht mit der ermittelten Anzahl an Modulen optimal läuft. Dann heißt es Abwägen. Entweder man verzichtet auf das eine oder andere Modul, oder man sucht nach einem Wechselrichter, bei dem die errechnete Modulanzahl genau passt.
  • Ganz wichtig ist natürlich zuletzt, dass man bei der Belegung des Daches jeglichen Schatten vermeiden sollte. Hier gilt wie immer das Motto: In diesem Fall sind weniger Module besser.
 


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