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Was kostet eine Photovoltaik Anlage?

Die Kosten für Photovoltaik hängen von der gewählten Modulart und dem Hersteller ab. Die Module eines deutschen Qualitätsanbieters haben natürlich andere Preise als viele chinesische Modulhersteller. Insgesamt sind die Kosten für Photovoltaik in den letzten Jahren deutlich gesunken und haben sich in den letzten 4 Jahren quasi halbiert. Die fallenden Preise sind auf die Konkurrenzsituation im Solarmarkt einerseits und die sinkenden Stückkosten durch die Massenproduktion auf der anderen Seite zu erklären. Zusätzliche Kosten für Wartung, Instandsetzung und Versicherung der Anlage machen pro Jahr ein bis zwei Prozent der Anschaffungskosten aus. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Kostenfaktoren bei der Installation einer Photovoltaik Anlage.
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Photovoltaik Kosten orientieren sich in Deutschland in der Regel immer an einem Richtpreis, dem so genannten Preis pro Kilowattpeak (kWp). Ein Kilowattpeak sind ca. 4 bis 5 Photovoltaik Module, die zusammen eine Spitzenleistung von 1.000 Watt (1 Kilowatt) erreichen. Ein Modul hat je nach Ausführung ca. eine Leistung zwischen 200 und 300 Watt und nimmt eine Fläche von rund 1 bis 1,5 m2 ein. Als Faustregel sagt man, dass ein Kilowattpeak Photovoltaik Anlage auf einem Schrägdach rund 10 m2 Fläche benötigt (6 - 9 m2 bei monokristallinen Modulen und 7 - 10 m2 bei polykristallinen Modulen). Aus den Photovoltaik Kosten pro kWp lassen sich daher auch ungefähr die Kosten pro Quadratmeter Dachfläche errechnen, indem der Preis durch den Faktor 10 geteilt wird.

Photovoltaik Kosten pro Kilowattpeak und Quadratmeter

Photovoltaik Kosten pro kWp

 

Die Grafik vom Bundesverband Solarwirtschaft verdeutlicht die Entwicklung der Photovoltaik Kosten sehr deutlich. Binnen 7 Jahren sind Photovoltaik Anlagen für Einfamilienhäuser rund zwei Drittel günstiger geworden. So kostet eine fertig installierte Photovoltaik Anlage im ersten Quartal 2013 durchschnittlich rund 1.700€ pro kWp. In diesem Fall würden die Kosten pro Quadratmeter Dachfläche bei rund 170€ liegen. Ebenfalls ein guter Indikator, um die Anschaffungskosten anhand der eigenen Dachfläche abzuschätzen. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass Photovoltaik Kosten in der Regel immer als Netto-Preise angegeben werden ohne Umsatzsteuer. Diese kommt auf den Preis noch oben drauf, kann jedoch vom Finanzamt wieder zurückerstattet werden.

In gleichem Maße, wie die Photovoltaik Kosten pro kWp in den letzten Jahren gesunken sind, ist auch die Einspeisevergütung gesunken. Sie liegt heute bei rund 13 Cent pro Kilowattstunde. Welche jährlichen Erträge und welche Rendite sich insgesamt zu den derzeitigen Konditionen erzielen lässt können Sie mit unserem Photovoltaik Rechner herausfinden.

Kostenfaktor Photovoltaik Module

Kosten Solarmodule Mai 2013

 

Den größten Teil der Anschaffungskosten für eine Photovoltaik Anlage machen die Module aus. Da die Preisspanne hier sehr variabel ist - ob mono- oder polykristallin, deutscher oder internationaler Hersteller - lässt sich am letztendlichen Preis noch eine Menge beeinflussen. Wie die obige Grafik zeigt, werden kristalline Module zu ganz unterschiedlichen Preisen am Markt gehandelt. So ist der Preisabstand von chinesischen zu deutschen Modulen sehr deutlich. Die weiter oben genannten Photovoltaik Kosten pro kWp von derzeit rund 1.700€ sind daher nur als Richtwert zu verstehen.

Stromspeicher verdoppelt die Photovoltaik Kosten

Wenn Sie sich heute eine Photovoltaik Anlage neu kaufen, ist es aus wirtschaftlicher Sicht eine Überlegung wert, ebenfalls einen Stromspeicher anzuschaffen. Dieser ermöglicht es, einen Großteil des selbst erzeugten Stroms auch selbst zu verbrauchen. Die Wirtschaftlichkeit gestaltet sich in diesem Fall jedoch anders, als bei einer reinen Einspeisung des Stroms. Die Einspeisevergütung entfällt für den selbst verbrauchten Strom, jedoch muss im Gegenzug deutlich weniger Strom vom Netzbetreiber bezogen werden, wodurch wieder Einsparungen erzielt werden.

Ein marktreifer Stromspeicher für ein Einfamilienhaus steigert die Photovoltaik Kosten jedoch noch einmal um 6.000€ bis 15.000€. Ungefähr so viel, wie auch eine Photovoltaik Anlage zwischen 5 und 10 kWp kostet. Mit dem neu aufgelegten Förderprogramm der KfW (Programm 275) lassen sich die Anschaffungskosten für den Speicher jedoch um einige tausend Euro senken. Ob die Anschaffung eines zusätzlichen Stromspeichers sinnvoll ist und sich rechnet sollte angesichts der Kosten in jedem Fall ein Fachbetrieb beurteilen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de
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