CO2 Vermeidung

Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.

Im Gegensatz zu anderen Energieformen wird bei dem Betrieb einer Photovoltaikanlage kein Kohlendioxid CO2 freigesetzt, man spricht dann von der CO2-Vermeidung. Bei einer prognostizierten Lebensdauer von mindestens 20 Jahren produziert eine PV-Anlage bei weitem mehr Energie, als für die Herstellung der Komponenten benötigt wird. Die Leistungsbilanz ist also äußerst positiv. Bereits nach ca. 1 - 3 Jahren ist die aufgewendete Energie amortisiert, bei Dünnschichtmodulen schneller, bei kristallinen Modulen langsamer. Insgesamt wird durch den Betrieb einer Fotovoltaikanlage sehr viel CO2-Austoß vermieden.

Die Anlage High-Light mit einer Leistung von 10,08 kWp hat bei einer Laufzeit von 23 Monaten bereits 16,77 Tonnen CO2 eingespart. Das sind pro Jahr und kWp ca. 0,87 Tonnen. In 20 Jahren wird die Anlage die Umwelt mit ca. 175 Tonnen CO2 weniger belasten. Das entspricht in etwa dem Gewicht eines Flugzeuges mit einer Länge eines Fußballfeldes und einer Spannweite von 85 Metern.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Kohlendioxid

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Erweiterung Photovoltaikanlage: weiterer Zähler, EEG-Umlage, Eigenverbrauch

Ich habe eine in 2011 in Betrieb genommene PV-Anlage mit 3,92 kWp und erhalte für den Eigenverbrauch 12,36 bzw. 16,74 Ct/kWh. Ich möchte die Anlage im Laufe des Jahres 2018 erweitern um etwa 8,0 kWp. 1) Muss zur Erfassung der Stromerzeugung der Erweiterung ein weiterer Zähler installiert werden? 2) Welche Vergütung erhalte ich nach Anmeldung der Erweiterung für den Eigenverbrauch? 3) Wird auf den Eigenverbrauch voll oder 40% EEG-Umlage fällig? Falls ja, für den gesamte Eigenverbrach oder nur oberhalb 10 MWh pro Jahr?
Antwort von volta sole GmbH

1) prinzipiell nicht unbedingt - im Einzelfall muß das mit Ihrem EVU geklärt werden.
2) es gibt keine Vergütung für Eigenverbrauch mehr
3) Sie bleiben mit der in 2018 installierten Anlage unter 10 kWp - das ist per Gesetzesdefinition keine Erweiterung sondern eine neue Anlage < 10 kWp, deshalb keine EEG-Umlage (bei < 10.000 kWh Eigenverbrauch pro Jahr und kein Erzeugungszähler. Die Abgrenzung zur Bestandsanlage muß mit dem EVU geklärt werden (siehe 1)

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

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