Degradation

Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.

Unter Degradation (von lat. degrado „herabsetzen“), auf gut deutsch "Alterung" versteht man in der Photovoltaik eine Leistungsminderung der Solarzellen über die Zeit. Vor allem Dünnschichtmodule besitzen eine hohe Anfangsdegradation, die aber in den Leistungsangaben der Hersteller bereits berücksichtigt ist. Module, die auf kristalliner Technik basieren weisen in der Regel über eine Laufzeit von 20 Jahren eine Degradation von weniger als 10% auf.

Wichtig ist die Berücksichtigung der Degradation im Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeits- bzw. Rentabilitätsberechnung einer PV-Anlage.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Degradation

Monokristallin oder Polykristallin

1) Was ist besser: monochristalline oder b Photovoltaïk-Panele? 2) verlangt eine Elektroinstallation von 9 KW im Haus auch eine 9 KW-Photovoltaik-Installation oder Photovoltaik-Installation möglich ohne Leistungsminderung?
Antwort von Waller Energieberatung

Wenn Ich die Frage 1 richtig verstehe, soll der Unterschied von monochristallinen zu polychristallinen Modulen betrachtet werden.
Beide habe ihre Berechtigung. Monochristalline Module werden eher bei reinen Süddächern verwendet, polychristalline habe dafür bessere Schwachlichteigenschaften, die bei Ost- West- Belegung vorzuziehen sind.
Zu 2.) Eine Installation ohne Leistungsminderung gibt es nicht.
Die Installation im Gebäude sollte der Größe der Dachanlage entsprechen. Um Verluste zu verringern, sollten die Leitungsquerschnitte richtig gewählt werden.

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