Fotovoltaik

9. November 2020
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de
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Der Begriff Photovoltaik setzt sich zusammen aus "Photon" (griech. für Licht) und "Volta", einem italienischen Physiker, der die Batterie erfunden und mit das Elektrizitätszeitalter eingeläutet hat. Als Photovoltaik wird die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie bezeichnet. Durch die Absorption von Licht in Form von Photonen in einem Halbleiter wird elektrische Spannung aufgebaut.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Wärmepumpe, Photovoltaik und Solarthermie

Ich hätte gern eine Frage. Es ist zu erkennen, dass es eine gute Kombination zwischen entweder Wärmepumpe und PV Anlage oder zwischen Wärmepumpe und Solarthermie je nach Bedarf geht. Ich hätte gern gewusst, ob dieser Zusammenhang zwischen der Wärmepumpe und den beiden Solaranlage optimiert ist oder sogar praktisch ist. Also, PV Anlage zum Storm und Solarthermie zum Heizen. Wäre es möglich solche Zusammenstellung in einem Quartier einzusetzen?
Antwort von Elektro Burkart GmbH

Die Solarthermie macht bei den aktuell niedrigen Kosten für PV-Anlagen wirtschaftlich keinen Sinn. Die meiste Energie produziert die Solarthermie im Sommer wenn sie keine Heizung/Wärme benötigen. Für diese maximal Leistung im Sommer müssen riesen Wasserspeicher (2000 Liter und größer) aufgebaut werden um die Energie die zu diesem Zeitpunkt keiner benötigt zu speichern (sonst fliegt ihnen die Anlage um die Ohren). Die Investition ist absolut unwirtschaftlich. Fragen sie mal einen Heizungsbauer nach einer Wirtschaftlichkeitsrechnung für eine Solarthermieanlage.Sie werden keine Antwort bekommen...

Die PV-Anlage produziert auch im Sommer deutlich mehr Strom als notwendig.
Die PV-Anlage ist ein offenes System.Der PV-Strom steht in erster Linie tagsüber im Eigenverbrauch ihrem Haus zur Verfügung.Überschuß an Strom verkaufen sie für 12 Cent/kWh.Die PV-Anlage amotisiert sich bei den aktuellen Investkosten nach 6-8 Jahren.

Tagsüber können sie den Strom speichern den ihr Haus Nachts benötigt...ca.6,0 bis 10,0 kWh ist der Lastgang/Strombedarf Nachts in einem 4-Personen Haushalt.
Sie können mit dem PV-Strom die Wärmepumpe betreiben.Im Sommer für Brauchwasser und in der Übergangszeit März,April,Mai...September,Oktober auch zum Heizen.

In der Regel muss die Messtechnik umgebaut werden (Kaskadenschaltung;Kosten im Neubau 0 €,im Bestandsgebäude 300 €)damit die Wärmepumpe mit PV-Strom betrieben werden kann und bei Bezugsstrom im Winter der preiswerte Wärmestrom gemessen/abgerechnet werden kann. Zukünftig können sie mit überschüssigen Strom der PV-Anlage ein Elektroauto laden...usw.das ist der Vorteil eines offenen Systems...

Wenn PV-Anlage und Stromspeicher richtig geplant sind (Basis der Planung ist ihr Strombedarf Haus und Wärmepumpe tagsüber und Nachts...das nennt man Lasstgang)können sie 70 % des benötigten Stroms für Haus und Wärmepumpe im Eigenverbrauch bereitstellen.
Eine Solarthermie macht hier keinen Sinn.Die fehlenden 30 % an Strombedarf hat die Wärmepumpe im Winter weil von der PV-Anlage kein Strom kommt.
Im Winter bringt Solarthermie aber wenig bis nichts.

Sind (viele) Solarmodule gesundheitsschädlich?

Wir spielen mit dem Gedanken eine bisher Landwirtschaftlich genutzte Halle in eigenheim umzubauen. Die gesamte Dachfläche ist lt. Verkäufer allerdings verpachtet und durch den Pächter fast vollständig mit Solarzellen bestückt worden. Wir reden hier über etwa sagen wir 180m2. Höhe bis zum Dach würde ich sagen etwa 3,5 bis 4 Meter. (kann ich derzeit noch nicht genau sagen) Genaue Daten und finales Angebot haben wir noch nicht. Unsere Frage wäre: Kann eine derart große Ansammlung von Solarzellen gesundheitschädlich sein? (Uns wurde pauschal gesagt, das wäre nicht der Fall - Ein Handy oder W-Lan wäre schädlicher) Worauf müssten wir achten? Kann man das messen lassen? und wenn ja - was kostet sowas?
Antwort von PD Technology GmbH - Ing.-Büro Patrick Däubler

Nein, es ist nicht gesundheitsschädlich. Gemessen wird mit einem Elektrosmogmessgerät. Elektrosmog entsteht überall dort, wo Strom fließt.Eine PV Anlage erzeugt hohe Spannungen, aber geringe Ströme. Die Messwerte unterschreiten die geforderten gesetzlichen und auch biologischen Grenzwerte. Ich habe im Rahmen meiner Sachverständigentätigkeit selbst Messungen am eigenen Wohnhaus durchgeführt. Es wurde ein bedenkenloses Messergebnis erzielt.

Wärmepumpe + Solaranlage sinnvoll?

Ist es wirtschaftlich und technisch sinnvoll, eine Wärmepumpenheizung mit einer Solaranlage zu kombinieren?
Antwort von Buderus Deutschland

Die Wärmepumpen WLW 196i IR/AR von Buderus bieten die Möglichkeit, den solaren Stromertrag im Sommer aus der Photovoltaik zu nutzen. Sobald eine bestimmte elek.Leistung aus an Solarstrom verfügbar ist, wird diese an die Wärmepumpe übertragen. Dazu schaltet die Wärmepumpe den Kompressor ein und überträgt die Energie in die Warmwasserbereitung bzw. das Heizsystem. Über die Offsetfunktion der WP ist diese von 0 bis 5°C einstellbar. Der Vorteil dieser Funktion: Es wird ein hoher Anteil an teurer Antriebsenergie aus dem öffentlichenStromnetz eingespart.
Weitere Informationen zum Produkt finden Sie unter:
https://www.buderus.de/de/produkte/catalogue/alle-produkte/102589_logatherm-wlw196i-ar

Wärmepumpe mit PV + Solarspeicher nachrüsten

ich habe breits je eine wärmepumpe für heizung und warmwasser von Waterkotte. ich würde evtl gerne diese mit solarund speicher erweitern Wartung von wärmepumpen und solar sollte dann von einer FA übernommen werden.
Antwort von Christel Hobbs Priental EnergieSysteme

Prima Idee. Zu Ihren Wärmepumpen passen Photovoltaik und Speicher perfekt. Über die PVAnlage wird das Brauchwasser erhitzt. Die Wärmepumpe für die Heizung kann dann monatelang ganz aus bleiben. Mit Grüßen

Dachfläche für Photovoltaik & Solarthermie gleichzeitig

Guten Tag, welche Dachfläche benötige ich, wenn ich Photovoltaik und Solarthermie kombinieren möchte? Es geht um einen Neubau in Immenstadt, Grundstück nach Süden ausgerichtet, EFH für 2 Personenhaushalt. Vielen Dank für die Hilfe und viele Grüße
Antwort von Regenerative Energien Albert Fink

Beides zusammen ist Schwachsinn pur, bauen sie eine Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer Trinkwasserwärmepumpe, die beste Nutzung und das beste Preis / Leistungsverhältnis, ihr Warmwasser wird mittels eigenberzeugtem Strom erzeugt, bestmögliche Nutzung des Eigenstromes und spart Gas und Ölkosen ein!

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