Riso

Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.

Unter Riso versteht man den Isolationswiderstand eines Wechselrichters. Jede PV-Anlage hat sowohl vor der Netzaufschaltung als auch im Einspeisebetrieb ein gegenüber Erde verschiedenes Potenzial. Solch eine Anlage muss so gut wie möglich gegenüber Erde isoliert werden, damit Ströme, die aufgrund schlechter Isolierung von der PV-Anlage über Erde abfließen, weder eine Gefahr bei Berührung noch zusätzliche Verluste darstellen.

Der gesamte Erdstrom, oder auch Leckstrom, setzt sich aus den Beiträgen aller Anlagenkomponenten zusammen: PV-Module, DC-Kabel und Wechselrichter. Bei gegebener Systemspannung lässt sich dieser Leckstrom in einen wirksamen Isolationswiderstand umrechnen, den man mit Riso bezeichnet. (Quelle: SMA)

Erfahrungen & Fragen zum Thema Riso

Die LED-Leuchte eines Wechselrichters blinkt seit ein paar Tagen (grün)

Ich habe eine Photovoltaikanlage mit 2 Wechselrichtern von Conergy, Typ 4600 (m.E. baugleich mit Fronius IG 40), die im März 2005 verbaut wurde. Die LED-Leuchte eines Wechselrichters blinkt seit ein paar Tagen (grün). Gleichzeitig wird ein Fehlercode "State 516" angezeigt. Nach meiner Recherche wird die Nummer 516 dann angezeigt, wenn ein Fehler gehäuft auftritt. Nach weiterem Suchen im Menü wird der letzte Fehler mit der Nummer 307 angezeigt, was besagt, dass die DC-Einspeisespannung zu niedrig ist. Nach dem Messen der DC-Eingangsspannung ist diese bei beiden Wechselrichtern ca. 250 V. Wenn ich den einen Teil der Anlage mit dem blinkenden Wechselrichter aus und nach einiger Zeit wieder einschalte, läuft die Anlage ca. 20-30 Min. ganz normal, bevor der Wechselrichter wieder anfängt zu blinken. Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit dem Problem und kann mir weiterhelfen, ggf. auch mit Firmen, die solche Wechselrichter verkaufen oder reparieren.
Antwort von PV Konzepte

Entweder ist die Spannung zu wenig von den Modulen, so dass die Spannung ungleichmäßig kommt oder das Gerät hat einen Software Fehler.

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

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