Zentralwechselrichter

Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.

Zentralwechselrichter sind große Netzeinspeisegeräte und kommen oft bei großen Photovoltaikanlagen wie beispielsweise Freiflächenanlagen mit einer Nennleistung über 100 kWp zum Einsatz. Zentralwechselrichter speisen im Normalfall dreiphasig in das Netz ein. Bei kleineren Zentralwechselrichtern, die nur einphasig einspeisen, muss auf die Phasenunsymetrie geachtet werden.

Zentralwechselrichtern haben einen entscheidenden Nachteil: Fällt er aus, steht die gesamte Anlage. In letzter Zeit (Stand 2013) gehen immer mehr Projektierer von großen Anlagen zum Einsatz vieler im Verhältnis kleiner Wechselrichter über.

Weitere Informationen über Wechselrichter sowie Zentralwechselrichter und die verschiedenen Verschaltungsarten finden Sie unter dem Thema Wechselrichter - Wechselrichterarten

Erfahrungen & Fragen zum Thema Zentralwechselrichter

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Lohnt sich eine kleine Freiflächenanlage?

Ich besitze am Ortsrand einer kreisfreien Stadt im Allgäu ein Grundstück mit ca. 2000 m². Davon sind ca. 50% dem Stadtgebiet (ohne Bebauungsplan) und ca. 50% als Grünland (wohl Außenbereich) zugeordnet. Auf dem dem Stadtgebiet zugeordneten Bereich habe ich mir vor 10 Jahren eine EFH zur persönlichen Nutzung errichten lassen. Der nicht überbaute Bereich und den vorab als Grünland bezeichneten Anteil nutze ich als Gartenfläche. Bedingt durch eine ungünstige Beschattungssituation würde ich gerne an der südlichen Außengrenze meiner Grünlandfläche eine bodenständig installierte PV-Anlage (Größe ca. 5 - 6 KWp) errichten. In Verbindung mit einem Speicherelement strebe ich an, ca. 70% des über diese Anlage gewonnenen Stroms für meinen privaten Bedarf zu verbrauchen. Der Rest könnte, soweit möglich, bei einem Stromversorger eingespeist werden (ggf. auch Verkauf an Nachbarn). Dazu nachfolgende Fragen: - Lassen gültige baurechtliche Vorschriften eine derartige (kleine) dachunabhängige Installation überhaupt zu? - Gibt es eine von baurechtlichen Vorgaben unabhängige Maximalgröße für eine derartige Anlage?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ob eine Photovoltaikanlage auf einer solchen Fläche gestattet ist, hängt oft von baurechtlichen Vorgaben der Gemeinde ab (bzw. wird eine Nutzung der Fläche als Wohn-/ Gewerbe-/ Nutz-/ Grün-/ Konversionsfläche oder sonstige Flächen vorgesehen). Nach aktuellen Stand wäre eine solche Fläche nicht für die Einspeisevergütung geeignet (die gibt es momentan nur für Konversionsflächen im Freiflächenbereich, wobei weitere Voraussetzungen zu erfüllen sind)

Ist eine PV Anlage auf einem bewohnten Grundstück, die zur ebenen Erde an einem Zaun montiert werden soll, eine Freiflächenanlage?

Ist eine PV Anlage (max. 12 Module ca. 3,4kWp) auf einem bewohnten Grundstück, die zur ebenen Erde an einem Zaun montiert werden soll, eine Freiflächenanlage?
Antwort von PV Konzepte

Eine Freilandanlage ist eine Anlage, die nur im Erdreich befestigt ist. Nicht an Zäunen, die im Verbund mit einer Befestigung am Haus sind.

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