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Mit Elektrolumineszenz-Aufnahmen können nicht...

  • Mikrorisse in der Zellstruktur nachgewiesen werden
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  • schlecht kontaktierte Busbars durch mangelhafte Lötung nachgewiesen werden
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  • Unterbrechungen in den Verbindungsleitern oder der Anschlussdose nachgewiesen werden
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  • mangelhaft laminierte Module nachgewiesen werden
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Ergebnis

Es können keine schlecht laminierten Module nachgewiesen werden.

Beim Elektrolumineszenz - Verfahren wird aus Strom durch eine spezielle Technik sichtbares Licht gemacht. Ist das Modul in Ordnung, sind alle Stellen gleichmäßig hell. Bei Fehlern im Modul, welche sich durch mehr oder weniger Strom als "Normal" kennzeichnen, erscheinen die betroffenen Stellen dunkler oder heller als die Stellen, die in Ordnung sind.

Wie funktioniert das? Bei der Elektrolumineszenz wird ein fester Körper durch Anlegen eines elektrischen Feldes oder einer elektrischen Spannung dazu angeregt, elektromagnetische Strahlung auszusenden. Er wird auch Destriau - Effekt genannt, da er 1936 vom gleichnamigen Wissenschaftler entdeckt wurde. Es gibt spezielle Elektrolumineszenz - Kameras, mit denen Lumineszenz - Aufnahmen gemacht werden können wie z.B. die EL1-D1312-160-CL-12 von Rauscher.

Da eine schlechte Laminierung eines Moduls keine Auswirkung auf die Stromstärke innerhalb des Moduls hat, kann dies auch nicht durch das Elektrolumineszenzverfahren nachgewiesen werden. Eine Laminierung schützt das Modul vor Umwelteinflüssen. Überprüft werden kann die Güte einer Laminierung durch eine optische Qualitätskontrolle sowie durch langwierige Dauertests in Klimakammern.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de