Wie hat sich die Einspeisevergütung für PV-Anlagen entwickelt

8. Januar 2021
Ordnen Sie die Einspeisevergütung dem dazugehörigen Jahr zu. Zur Auswahl stehen 1991, 2000, 2004 und ab ab 07/2010 bis 09/2010
  • 57,40 Cent kWh
  • 8,5 Cent/kWh
  • 34,05 Cent/kWh
  • 50,62 Cent/kWh
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de

Ergebnis

Durch die Erhöhung zwischen den Jahren 2000 und 2004 eine wahrscheinlich sehr schwierige Frage, aber wir befinden uns ja bereits im Fortgeschrittenen-Level.

  • 1991
    Das Stromeinspeisungsgesetz oder auch "Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien" in das öffentliche Netz tritt in Deutschland in Kraft. Pro eingespeister kWh werden lediglich 8,5 Cent vergütet. Hier haben nur Pioniere, die kein großes Interesse an Rentabilität, sondern am Umweltgedanken hatten eine Photovoltaik Anlage auf ihr Dach montiert.
  •  
  • 2000
    Das EEG tritt in Kraft. In den Jahren 2000 bis 2003 kam zu der Einspeisevergütung von 50,62 Cent noch die Förderung durch einen zinsgünstigen KfW Kredit mit 1,9% dazu. Da dieser Kredit einiges an zusätzlichem Verwaltungsaufwand mit sich brachte wurde dieser Vorteil ab 2004 in die Einspeisevergütung für Photovoltaik mit eingerechnet.
  •  
  • 2004
    2004 hat sich eigentlich die Einspeisevergütung um 5% reduziert. Durch die Streichung des 1,9% KfW Kredits erhöhte sich jedoch die Vergütung je kWh auf 57,40 Cent.
  •  
  • 2010
    Ab Juli 2010 bis September 2010 beträgt die Vergütung pro eingespeister kWh für Anlagen bis einschließlich 30 kWp 34,05 Cent.

Gesamtübersicht zur Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen seit dem Start des EEG im Jahr 2000

 

(Hier finden Sie die derzeit gültige Einspeisevergütung.)

   
bis 2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
bis
06-2010
ab
07-2010
ab
10-2010
2011
Gebäude
Gebäude
bis 30 kWp
50,62
50,62
48,10
45,70
57,40
54,53
51,80
49,20
46,75
43,01
39,14
34,05
33,03
28,74
Gebäude
ab 30 kWp
50,62
50,62
48,10
45,70
54,60
51,87
49,28
46,82
44,48
40,91
37,23
32,39
31,42
27,34
Gebäude
ab 100 kWp
50,62
50,62
48,10
45,70
54,00
51,30
48,74
46,30
43,99
39,58
35,23
30,65
29,73
25,87
Gebäude
ab 1000 kWp
50,62
50,62
48,10
45,70
54,00
51,30
48,74
46,30
43,99
33,00
29,37
25,55
24,79
21,57
Freilandanlagen
Ackerland
< 100 kWp:
50,62
< 100 kWp:
50,62
48,10
45,70
45,70
43,42
40,60
37,95
35,49
31,94
28,43
-
-
-
Konversions-
flächen
< 100 kWp:
50,62
< 100 kWp:
50,62
48,10
45,70
45,70
43,42
40,60
37,95
35,49
31,94
28,43
26,16
25,37
22,07
Sonstige
Freiflächen
< 100 kWp:
50,62
< 100 kWp:
50,62
48,10
45,70
45,70
43,42
40,60
37,95
35,49
31,94
28,43
25,02
24,27
21,11
 
Fassaden-
integration
-
-
-
-
+ 5 ct/
kWh
+ 5 ct/
kWh
+ 5 ct/
kWh
+ 5 ct/
kWh
+ 5 ct/
kWh
-
-
-
-
-
Eigenverbrauch
bis 30 kW
bis 30%
-
-
-
-
-
-
-
-
-
25,01
22,76
17,67
16,65
12,36
bis 30 kW
ab 30%
-
-
-
-
-
-
-
-
-
25,01
22,76
22,05
21,03
16,74
bis 100 kW
bis 30%
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
16,01
15,04
10,95
bis 100 kW
ab 30%
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
20,39
19,42
15,33
bis 500 kW
bis 30%
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
14,27
13,35
9,48
bis 500 kW
ab 30%
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
18,65
17,73
13,86


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Erfahrungen & Fragen zum Thema Stromeinspeisungsgesetz

Batteriespeicher für 6,8 kWp-Anlage: Wirtschaftlichkeit, Dimensionierung, Kosten, Förderung

Wir haben eine 6,83 kwp Photovoltaik Anlage und interessieren uns für einen Batteriespeicher. Wir haben einen Stromverbrauch von durchschnittlich 4.200 kwh im Jahr. Meine Fragen: 1. Lohnt sich die Anschaffung eines Batteriespeichers? 2. Wie sollten wir dimensionieren? 3. Kosten 4. Welche Zuschüsse gibt es. Auf eine Fremdfinanzierung sind wir nicht angewiesen. Hier kommt natürlich auf die Konditionen bzgl. Zuschuß an.
Antwort von Eneotec GmbH & Co. KG

Sind die 4.200 kWh in Jahr der Gesamt-Stromverbrauch oder ist hier der Eigenverbrauch aus der PV-Anlage schon abgezogen?
Damit Sie die passende Größe für den Nachtverbrauch, also da wo die Sonne nicht scheint bzw. kein Licht auf die Module fällt, treffen, empfehle ich von ca. 20 Uhr bis zum nächsten Früh ca. 7/8 Uhr den Nachverbrauch abzulesen. Die Grundgröße wird irgendwo zwischen 3-6 kWh liegen. Bei einem Verbrauch von ca. 42.00 kWh werden Sie ca. 1.400/1.500 kWh im Jahr über den Speicher zusätzlich direkt nutzen können, welche Ihnen einen Wert, Einsparung zwischen 250-350 € im Jahr bringt. Die Kosten sind abhängig, wie das System aufgebaut werden kann, welche Teile, Inverter schon verbaut ist und welches Produkt/Akkusystem eingesetzt werden soll. Die Grundkosten werden ca. bei 4.000 e beginnen.

PV-Anlage mit Elektroheizung für die Behebung eines Feuerwehrgerätehauses: Förderung und Umsetzung

Würde sich eine PV-Anlage mit Elektroheizung, ggf. mit Akkupufferung für die Beheizung eines Feuerwehrgerätehauses, das neu erstellt wird, rechnen? Wird solch ein Vorhaben gefördert?
Antwort von eco2heat Infrarotheizungen

Hallo und danke für ihre Anfrage,

ich würde gerne wissen wie sie auf diese Kombination gekommen sind? Haben sie Bekannte die solch eine Kombi nutzen?

Wie sie sicher wissen spielt die schnell voranschreitende Technik solchen Projekten tatsächlich in die Karten.

Die meisten Menschen wollen ein ehrliche und faire Beratung, ohne das typische Verkäufergeschwafel.
Und jeder Verkäufer sagt: "Na, klar lohnt sich das!" und erzählt ihnen das blaue vom Himmel...

Es heißt wir sollen auf unser Bauchgefühl hören, denn bei solch einem Projekt haben sie nur einen Versuch.

Wissen sie, es gibt 2 Sorten von (Verkäufer)- Menschen in dieser Welt: Die die ihnen immer nur die schönsten Dinge versprechen, solange bis die Provision da ist. Wenn sie bemerken was für einen billigen Elektroschrott man ihnen verkauft hat, ist es zu spät...
Und diejenigen die sich von Anfang an neutral nähern und ihnen erst nach der Besprechung und Besichtigung bzw. Berechnung zeigen was es kostet, und welche Firmen überhaupt in die engere Auswahl kommen. Daran können sie dann selbst sehen ob es sich für sie lohnt.
Nun, wäre es für sie in Ordnung wenn sie mich in ihre weitere Planung mit einbeziehen? Denn sowohl in der Infrarottechnik als auch in der PV- und Speichertechnik haben wir echte Fachleute und eine große Auswahl an Produkten zu bieten.

Mit freundlichen Grüßen aus Siegen

Manuel Morgado
Regionalleiter eco2heat
Marburger Tor 32
57072 Siegen
0271 - 31 92 14 32
01577 - 285 46 81

Haus komplett elektrisch beheizen

Ich denke darüber nach, mein neues Haus rein elektrisch zu beheizen. Ist das nach den gesetzlichen Vorgaben EnEV, EEG zulässig?
Antwort von GESBB - Ingenieurbüro

Bei Neubau als echtes PH mit PVA könnte das durchaus sinnvoll sein.
Anforderungen an die WW-Bereitung ausgeschlossen.

Fragen zur Stromeinspeisung und -Vergütung

Wird der erzeugte Strom (Growatt 3000) zuerst für den eigenen Bedarf benutzt und anschließend verkauft, oder wird alles an das Netz gegeben und der Eigenbedarf wird anschließend für den regulären Strompreis zurück gekauft ?
Antwort von SHT Solarenergie Hessen Thüringen UG

Der Focus liegt heute in der Reduzierung des eigenen Verbrauches, vorausgesetzt man beachtet die Grundsätze im Elektrotechnischen Bereich.

Photovoltaik:
Erzeugung - Hausverbrauch - evtl. Solarstromspeicher - der dann verbleibende Überschuss, wird mit der Vergütung lt. EEG an den zuständigen Netzbetreiber verkauft.

Der Preis pro kWh hat sich z.Zt. etwas reduziert, jedch die "Kosten" der Netzbetreiber haben sich erhüht und dadurch hat sich der Strompreis - inkl. der Steuern - wieder einmal erhöht. (siehe auch zum Beispiel den Treibstoff für die Kraftfahrzeuge, wo die Steuern Prozentual mit weit mehr als 50% beziffert werden.

Gibt es noch Solarspeicher Förderung? Lohnt sich Photovoltaik noch?

Photovoltaik Anlage mit Süd-West Ausrichtung und Speicher, wir planen eine Anlage, leider steigt man im Dschungel der Anbieter und Finanzierungsmöglichkeiten nicht mehr richtig durch, was wird gefördert und wo? KFW Speicherförderung scheint es ja nicht mehr zu geben? Anscheinend muss man für Eigenverbrauch nun auch Geld zahlen? Lohnt es sich dann überhaupt für mich? Fragen über Fragen.
Antwort von Bertsch Gebäudemangament

Eine PV- Anlage lohnt sich natürlich schon, darf jedoch nicht auf kurze Armotisation bedacht sein. Tatsächlich steigen die Strompreise gerade bei niedrigen Verbräuchen, was letzlich dazu führt, dass die Einspeisung des Ertrages der geplanten PV- Anlage während "sonniger Zeiten" und dem Kauf des Stromes kaum eine Wirtschaftlichkeit ergibt.
Die Eigennutzung des Stroms wirkt sich da schon effizienter aus, doch die Zwischenlagerung des Stroms muss dabei in einer Batterie stattfinden.
Es sollte also zwingend eine Beratung mit einem autorisierten Fachunternehmen stattfinden.

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