Wann erreicht eine PV-Anlage ihre Spitzenleistung?

An welchem wolkenlosen Tag eines Jahres ist die Spitzenleistung einer nach Süden ausgerichteten PV-Anlage mit einer Dachneigung von 45 Grad in Deutschland am höchsten? Wählen Sie die richtige Antwort:

  • Am 21. März mit 12 Sonnenstunden und einer Durchschnittstemperatur von -5°C
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  • Am 21. Mai mit 16 Sonnenstunden bei einer Durchschnittstemperatur von 10°C
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  • Am 21. Juli mit 16 Sonnenstunden bei einer Durchschnittstemperatur von 25°C
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  • Am 21. September mit 12 Sonnenstunden bei einer Durchschnittstemperatur von 15°C
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.

Ergebnis

Die richtige Antwort lautet 21. März. Gleich zwei Faktoren sind dafür ausschlaggebend:

  • Die Sonne steht im März noch so niedrig, dass eine relativ große Dachneigung von 45 Grad optimal ist. Zwar gilt das auch für den Monat September, aber jetzt kommt der zweite Faktor zur Geltung.
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  • Die Temparatur: Pro Grad Kelvin (Grad Celsius) Temperaturverringerung bringt ein PV-Modul zwischen 0,4% und 0,5% mehr an Leistung. Da die Temperatur am 21.03. mit -5°C angegeben ist und am 21.09. mit +15°C fällt die Wahl ganz klar auf den 21. März. Bei 20°C Temperaturunterschied sind das locker fast 10% Leistungsunterschied.

Aber was ist mit den beiden Tagen im Mai und im Juni? Da scheint doch die Sonne vier Stunden länger als an den anderen beiden Tagen? Wer mit einem dieser zwei Tage als richtige Antwort geliebäugelt hat, sollte die Fragestellung nochmals genauer betrachten. Die Frage hieß "Spitzenleistung", was bedeutet, welche maximale Leistung die PV-Anlage zu einem beliebigen Tageszeitpunkt bringt. Die Sonnenscheindauer spielt also in diesem Fall gar keine Rolle.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Spitzenleistung

Preise für Dachpacht

Sind die zahlen 50,-- -80,,-- € Dachpacht/qm auf dem aktuellen Stand? Welchen Faktoren beeinflussen die Preisfindung? Bestand: Faserzementwellplatte (asbestfrei) und Trapezblech. Rechtfertigt eine Asbestsanierung den kompletten Wegfall einer Dachmiete über 20 Jahre?
Antwort von Energie und Solartechnik

1000 m² ca 130 kWp x 7 Euro = 910 Euro im Jahr in 20 Jahren = 18200 Euro bei sofortiger Auszahlung 75 % davon also 13650 Euro als Einmalzahlung . So sind aktuell meine Zahlen von den Investoren. Alles Zahlen aber ohne Dachsanierung am besten Faserzementplatten (asbestfrei) oder Trapez / Sandwich mit Neigung.

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Erweiterung Photovoltaikanlage: weiterer Zähler, EEG-Umlage, Eigenverbrauch

Ich habe eine in 2011 in Betrieb genommene PV-Anlage mit 3,92 kWp und erhalte für den Eigenverbrauch 12,36 bzw. 16,74 Ct/kWh. Ich möchte die Anlage im Laufe des Jahres 2018 erweitern um etwa 8,0 kWp. 1) Muss zur Erfassung der Stromerzeugung der Erweiterung ein weiterer Zähler installiert werden? 2) Welche Vergütung erhalte ich nach Anmeldung der Erweiterung für den Eigenverbrauch? 3) Wird auf den Eigenverbrauch voll oder 40% EEG-Umlage fällig? Falls ja, für den gesamte Eigenverbrach oder nur oberhalb 10 MWh pro Jahr?
Antwort von volta sole GmbH

1) prinzipiell nicht unbedingt - im Einzelfall muß das mit Ihrem EVU geklärt werden.
2) es gibt keine Vergütung für Eigenverbrauch mehr
3) Sie bleiben mit der in 2018 installierten Anlage unter 10 kWp - das ist per Gesetzesdefinition keine Erweiterung sondern eine neue Anlage < 10 kWp, deshalb keine EEG-Umlage (bei < 10.000 kWh Eigenverbrauch pro Jahr und kein Erzeugungszähler. Die Abgrenzung zur Bestandsanlage muß mit dem EVU geklärt werden (siehe 1)

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