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Welche Aussage zur Verschmutzung einer PV-Anlage ist falsch?

  • Ab etwa 20 Grad Dachneigung zählt eine Solaranlage zu den selbstreinigenden Anlagen, vorausgesetzt es gibt keine besonderen Umwelteinflüsse, die zu einem erhöhten Verschmutzungsgrad führen.
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  • Für die Reinigung einer Photovoltaikanlage sollte nur Regen- oder Reinstwasser verwendet werden.
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  • Rahmenlose Module haben Vorteile hinsichtlich Verschmutzung gegenüber gerahmten Modulen.
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  • Bereits eine dünne Schicht von Blütenstaub hat Ertragsrückgänge von bis zu 50% zur Folge.
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Ergebnis

Die richtige, bzw. in diesem Fall falsche Antwort heißt: "Bereits eine dünne Schicht von Blütenstaub hat Ertragsrückgänge von bis zu 50% zur Folge."

  • Bei Photovoltaikmodulen, die mit einer Neigung unter 20 Grad montiert werden, muss mit einer bleibenden Verschmutzung gerechnet werden. Das Gefälle ist zu gering, als dass der Schmutz vom Regen heruntergespült werden kann. Hier hilft dann nur das regelmäßige Reinigen mit entsprechenden Hilfsmitteln wie Fensterreinigungsutensilien.
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  • Um den Aufbau eines Kalkfilms auf den Modulen zu vermeiden, sollte möglichst kein Leitungswasser zum Reinigen verwendet werden. Stattdessen sollte Regenwasser verwendet werden. Reinigungsfirmen greifen sogar zu dem Einsatz von entmineralisiertem Reinstwasser, was im Zusammenspiel mit hochprofessionellen Reinigungsutensilien wie Teleskopstangen aus Glas- oder Carbonfaser zu hervorragenden Reinigungsergebnissen führt. Hier ist dann nicht mal der Einsatz von zusätzlichen Reinigungsmitteln notwendig.
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  • Dass rahmenlose Module Vorteile gegenüber gerahmten Modulen bezüglich der Verschmutzung haben ist ziemlich einleuchtend. Es gibt keinen überstehenden Rand, an dem sich der Schmutz aufbauen kann. Also sollte man gerade bei sehr flachen Photovoltaikanlagen eher zu rahmenlosen Modulen tendieren.
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  • Eine Schicht von Blütenstaub sieht zwar so aus, als wenn sie zu erheblichen Ertragseinbußen führt, dem ist aber nicht so. Bei meiner Anlage konnte ich keinen nennenswerten Ertragseinbruch feststellen, obwohl die Module mit einem nicht zu übersehenden, gelben Blütenstaubteppich bedeckt waren. Auch andere Anlagenbetreiber haben diese Erfahrung bestätigt. Nach dem nächsten größeren Regenguss waren die Module wieder sauber. Auch als die Module wieder frei von Blütenstaub waren, konnte kein Ertragssprung nach oben festgestellt werden. Geringste Ertragseinbußen sind wohl vorhanden, diese betragen dann aber maximal 1-2% aber keinesfalls 50%.

Hier finden Sie weitere Informationen wenn Sie sich für die Reinigung von Photovoltaikanlagen interessieren. Und hier geht's zurück zur Liste der Quizfragen.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de