Modulwirkungsgrad

Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.

Der Modulwirkungsgrad kennzeichnet das Verhältnis zwischen Einstrahlungsenergie und abgegebener Energie von einem Photovoltaikmodul. Um ein kWpeak Modulleistung auf 10 m2 Dachfläche unterzubringen, wird ein Modulwirkungsgrad von 10% benötigt. Je höher der Modulwirkungsgrad, desto weniger Fläche wird benötigt, um eine bestimmte Generatorleistung zu installieren. Der Modulwirkungsgrad sagt aber nichts über die Qualität eines Moduls aus.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Modultypen und deren Wirkungsgrade finden Sie unter dem Thema Module - Modularten

Erfahrungen & Fragen zum Thema Modulwirkungsgrad

Modulerweiterung an bestehender PV-Anlage: Bestandsschutz oder Einspeisevergütung in Gefahr?

Ich habe 2 Anlagen 1. 2011 9,5KW 2WR 4,4 mit Eigenverbrauch 28ct / 13ct 2. 2012 14,88 KW 1WR 15KW Volleinspeisung 24ct Die neue EEG sieht für 2017 eine Übergangsfrist vor. Jedoch gibt weder EEG noch EON klare Auskünfte. Lt. EEG gilt für Altanlagen noch Bestandsschutz bei Änderungen (Modultausch WR-Tausch Eigenverbrauch) Soweit ich das sehe könnte ich bis Ende 2017 noch bis zu 30% erweitern und hätte noch Bestandsschutz. Kriegt man dann trotzdem noch die alte, ursprüngliche Enispeisevergütung? Wieweit ist eine Modulerweiterung vertretbar? Kann man z.B in den 15KW WR mit 20KW Modulleistung einspeisen? Oder geht der dann kaputt?
Antwort von Stefan Diegler Solaranlagen

Die Sachlage ist leider relativ komplex. Hierzu gibt es mehrere Gerichtsurteile, die teilweise jedoch auch inkonsistent sind. Im Grunde gilt, dass Sie Ihre Anlage zum gleichen Einspeisesatz nur um kaputte Module im Umfang der gleichen Leistung ersetzen dürfen. Hier wird die Sachlage ziemlich genau erklärt: http://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/photovoltaik/betrieb/pv-austauschregelung.html

Anlagen ohne ferngesteuerte Reduzierung der Einspeiseleistung

Hallo, ich habe mal gehört, dass Anlagen ohne ferngesteuerte Reduzierung der Einspeiseleistung bis 30 kWp nur max. 70 % der installierten Modulleistung einspeisen dürfen. Ist dieser "Verlust" in dem Rechenmodel schon berücksichtigt? Bzw. was würden die finanziellen Mehrkosten für eine entsprechende Wirkleistungsreduzierung ausmachen. Mit freundlichen Grüßen M. Ott
Antwort von Clen Solar GmbH & Co. KG

Hallo Herr Ott,

da die Photovoltaikanlage fast nie 100% erreicht auf Grund Ausrichtung, Sonnenstand, Zelltemperatur und vielen weiteren Parametern,
verlieren Sie durch die 70%-Regel ca. 3-5% vom Jahresertrag und dies ist bei unseren Simulationen schon eingerechnet.
Sie haben jedoch auch noch die Möglichkeit, die 70%-dynamisch zu wählen, wo erst nach Abzug des Eigenverbrauches die 70% am Einspeisepunkt gemessen wird.
Dies geschieht mit der Hilfe eines S0-Zählers, der Impulse über die Höhe des Eigenverbrauches im Gebäude an den Wechselrichter weitergibt und somit eine dementsprechende Drosslung durchgeführt wird.
In diesem Fall liegt der Jahresverlust bei ca. 0-2%.

Sonnige Grüße

Clen Solar GbR
Enrico Heymann

Photovoltaikmodule gesucht (mono bzw. poly)

Ich interessiere mich für den Kauf von Photovoltaikmodulen. Können Sie mir da weiterhelfen? Es handelt sich um 285 St. SW 235 XL, mono bzw. 384 SW 260 poly für Sept. 2016. Die gleiche Menge nochmal für März 2017. Ich würde mich über ein Angebot freuen.
Antwort von Dachdeckerei Langhojer GmbH & Co. KG

Es werden Solar Wold Module gesucht. Leider vertreiben wir diese nicht.
Wir sind Partner von IBC Bad Staffelstein und vertreiben auch diese Module.
Natürlich können wir ein ähnliches Modul liefern, dass zu den Solar-World Modulen passt.

Mit freundlichen Grüßen,
Ingrid Langhojer

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Solarteure und Experten beantworten kostenlos Ihre Fragen zum Thema Photovoltaik
Jetzt Frage stellen