Buchstabe V

9. November 2020
Fachbegriffe zum Thema Photovoltaik und Solaranlagen mit dem Anfangsbuchstaben V
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de
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Photovoltaik LexikonBuchstabe V
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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik-Lexikon

Auslegung einer Photovoltaik-Anlage

Ich plane ein Einfamilienhaus mit Flachdach und rechteckigem Grundriss mit 4,6 x 15 m, also 70 m². Die Längsachse des Hauses läuft von Südwest nach Nordost. In den Morgenstunden bis ca. 10 Uhr kann eine gewisse Verschattung durch ein östlich gelegenes Laubwäldchen auftreten. Wie hoch ist der maximal mögliche Ertrag durch eine PV Anlage? Wieviele Module kann ich verlegen? Soll man die Module aufständern auf 30° (mit Abstand) oder lieber flach verlegen ohne Abstand?
Antwort von ILG Energie GmbH

Guten Morgen.
Bezüglich Aufständerung schließe ich mich der Antwort des Hr. Hofer an.

Auf Grund der Tatsache, dass die Anlage mit großer Wahrscheinlichkeit als Eigenverbrauchsanlage betrieben werden soll, ist die Installation auf Flachdach mit Anstellung der Module auf 10° ausreichend. Hierbei spielt die Ausrichtung Ost, West oder gar Süd, Nord nicht die große Rolle. Wir haben derartige Anlagen mehrfach installiert und entsprechend ausgewertet.
Das Ziel hier ist es ja, aus dem täglichen Sonnenstunden mit entsprechendem Sonnenverlauf entsprechend viele Stunden für den Eigenverbrauch nutzen zu können. Daher auf mal Süd, Nord mit 10° angestellt.

Mögliche Modulanzahl: 32 Module
Die Finale Anzahl ist von der Höhe der umlaufenden Attika, Dachaufbauten und noch weiteren Faktoren wie Wasserabläufe, etc. abhängig.
Hierzu muss zwingend eine entsprechende Planung durchgeführt werden, da ansonsten zum Beispiel der Wasserablauf auf dem Flachdach nicht mehr gewährleistet ist!

Wegen der Verschattung gibt es das System von Solaredge und weitere.
Beim Solaredge wird jedes Modul mit entsprechender Elektronik hinter jedem Modul ausgestattet. Mehrkosten aber auch Mehrwert. Allerdings Elektronik hinter jedem Modul und im Aussenbereich und somit den Temperaturschwankungen und eingeschränkt auch den Wettereinflüssen ausgesetzt.
Alternativ können sog. "Smart-Module" eingesetzt werden. Geringe Kosten und keine Elektronik im Aussenbereich.

Zum möglichen Ertrag möchte ich hier nicht Stellung nehmen, da hierzu eine Vielzahl von Informationen nicht vorliegen um entsprechende Berechnung durchzuführen. Sie können diesen allerdings aber durch Eingabe Ihrer Daten relativ gut selbst bestimmen. Hierzu finden Sie im Netz einige Rechner diesbezüglich.


Mit sonnigen Grüßen
Daniel Ilg

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