Buchstabe N

Fachbegriffe zum Thema Photovoltaik und Solaranlagen mit dem Anfangsbuchstaben N
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.
Photovoltaik LexikonBuchstabe N

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik-Lexikon

Finanzielle Abgabe auf Solarstrom?

Ich habe eine PV-Anlage von 4,9 kWp installieren lassen, die noch im Januar in Betrieb genommen wird. Ich habe auf solarcontact gelesen "Auf selbst verbrauchten Solarstrom wird ab sofort eine finanzielle Abgabe erhoben. Ausgenommen von dieser Regelung sind Neuanlagen bis 10 kWp Nennleistung." Was ist mit "finanzielle Abgabe" gemeint? Denn vom Finanzamt habe ich die Auskunft erhalten, ich müsse 0,24 Euro pro kWh Eigenverbrauch versteuern. Für eine kurze Rückantwort wäre ich dankbar.
Antwort von Photovoltaikanlagen Weitershaus GmbH

Anlagen größer 10 kwp müssen auf den Eigenverbrauch eine verminderte EEG Umlage bezahlen. Ca. 2,5 Ct je selbstverbrauchter KWh.

Messdaten: bei steigenden Temperaturen ergeben sich auch höhere Leistungen. Warum?

Ich habe auf meinem Dach eine Photovoltaik-Anlage mit insgesamt 4 Modulen und einer Nennleistung von jeweils 85W. Ich nehme jeden Tag Messdaten auf über die Temperatur in den einzelnen Modulen, die Globalstrahlung und die erzeugte Leistung der 4 Module. Aus diesen Daten erstelle ich mir immer Diagramme, um einen besseren Überblick über meine Anlage zu behalten. Ein Diagramm ist die erzeugte Leistung in Watt, über den Mittelwert der gemessenen Temperaturen in den einzelnen Modulen in °C. Aus diesem Diagramm sollte ich doch eigentlich den Temperaturkoeffizienten ermitteln können. Das Problem ist nur, dass meine Messwerte keinen fallenden Verlauf haben (also mit sinkender Temperatur größere Leistung), sondern genau umgekehrt bei steigenden Temperaturen ergeben sich auch höhere Leistungen, was total falsch ist. Mein Problem ist nun, ich weiß nicht, was ich falsch mache. Könnten Sie mir vielleicht helfen? Muss ich meine erbrachte Leistung erst auf den STC-Wert korrigieren und die Temperatur auch und wenn ja, wie mache ich das.
Antwort von NTL Elektro-, Sicherheits - & Nachrichtentechnik GmbH

Wenn ich lese, dass jemand selber Meßwerte für die Globalstrahlung generiert (temperaturkompensiert? Auf eine horizontale Fläche bezogen? Mit was für einem Referenzelement?), dann werde ich, ehrlich gesagt, schon mal etwas skeptisch! Wie machen Sie das konkret? Wie verlässlich sind diese Werte? Und: Solch ein Aufwand für eine "Minianlage" von 340Wp?
Mir fallen da auch noch mehr Fragen ein. Z.B.: Wie und wo messen Sie die erzeugte Leistung? Vor oder nach einem Wechselrichter bzw. Laderegler? Oder: Wie erreichen Sie eine optimale Lastanpassung (bezogen auf die Kennlinie der Module)?

Ich beobachte die Ertragskurven von mehreren (produktiven) Anlagen seit Jahren recht intensiv, kann Ihnen jedoch leider nicht mit so detaillierten quantitativen Aussagen dienen. Aber: Wenn Sie sich mal die Ertragskurven von ein paar aufeinander folgenden, sehr sonnigen Tagen mit annähernd gleicher Sonnenintensität (am besten im Frühsommer) ansehen, werden Sie sicher schnell feststellen, dass der Ertrag pro Tag in der Regel um ca. 1 bis 3 Prozent zurückgeht (und die Spitzenleistung ähnlich), was sich m.M.n. mit Sicherheit auf die sich von Tag zu Tag vollziehende Erwärmung zurückführen und demzufolge eindeutig auf einen negativen Temperaturkoeffizienten schließen lässt.

Ansonsten glaube ich kaum, dass sich unter freiem Himmel die von Ihnen gesuchten Zusammenhänge nur annähernd genau ermitteln lassen. Auch die Moduldatenblätter werden da wohl kaum einen brauchbaren Ansatzpunkt liefern.

Freundliche Grüße
von einem Praktiker
aus der sonnigen Lausitz
Dipl.-Ing J. Kley

Nennleistung vs. Höchstleistung von Photovoltaikanlage

Ich habe eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 2,550 kwp. Sie erzeugt laut Diagramm jedoch nur 1,8 kwp. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass die Anlage auf eine Höchstleistung 70% des Nennwertes kommt. Ist das richtig?
Antwort von Servicezentrum TAUBER-SOLAR GmbH

Es kann schon sein, dass Ihre Anlage nur max. 70% der Maximalleistung einspeist.
Falls das bei der Errichtung so eingestellt wurde, weil es laut Gesetz so gefordert ist, ist das richtig. Anlagen unter 30 kWp ab einem Installationsdatum ab 2012 müssen entweder vom Netzbetreiber regelbar oder fest auf maximal 70% eingestellt sein.

Ganz genau wären 70% von 2,55 kWp aber 1,785kWp. Ich nehme an, Sie haben den Wert mit Rundung abgelesen. Wenn nicht, kann es auch um andere Themen gehen.

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