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    Details zur KfW-Förderung für Photovoltaik Speicher (275)

    Die Förderung für Batteriespeichersysteme gibt es seit 01. Mai 2013. Die Bundesregierung stellt für das Markteinführungsprogramm mehrere Millionen Euro auch 2014 zur Verfügung. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das Bundesumweltministerium den Kauf eines Solarspeichers mit 660 Euro pro Kilowatt Photovoltaikleistung.
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    Das Markteinführungsprogramm gilt rückwirkend für alle Photovoltaikanlagen, die ab dem 01.01.2013 in Betrieb gegangen sind und eine maximale Leistung von 30 kWp verfügen. Gefördert werden sollen dezentrale Energiespeicher für Photovoltaik-Anlagen durch zinsgünstige Darlehen der bundeseigenen KfW und Tilgungszuschüsse des Bundesumweltministeriums. Die Förderung gilt für neu installierte PV-Anlagen in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem. Auch nachträglich zu einer in diesem Jahr in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage installierte Batteriesysteme sollen gefördert werden.

    Die Anlagen dürfen eine Leistung von maximal 30 kWp haben und müssen in Deutschland installiert werden. Anträge können Privatpersonen, in- und ausländische Unternehmen, kommunale und kirchliche Unternehmen, Landwirte sowie Freiberufler stellen. Die Tilgungszuschüsse des Umweltministeriums gelten ausschließlich für die Investitionen in Batteriespeichersysteme, nicht für eine gesamte Photovoltaik-Anlage. Dafür kann ein normaler KfW-Kredit beantragt werden.

    Streitpunkt Einspeisebegrenzung

    Voraussetzung für die Förderung wird sein, dass die Photovoltaik-Anlage maximal 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz einspeisen darf. Die Verpflichtung zur Leistungsbegrenzung bestehe für die gesamte Zeit des Betriebs der Photovoltaik-Anlage, mindestens aber für 20 Jahre.

    Das halte ich mal wieder für absurd. Da sich der Eigenverbrauch sowieso schon besser rechnet als die Einspeisung von Solarstrom, wird jeder Batteriebesitzer so viel Strom wie nur möglich selbst verbrauchen. Selbst wenn er die Anlage so konzipiert, dass man im Alltagsbetrieb immer über 40% Eigenverbrauch hat, bekommt er spätestens im Sommerurlaub ein Problem: Kein Stromverbrauch aber die höchsten Solarerträge der PV-Anlage. Soll das alles nutzlos verpuffen?
    Das ist genauso schräg wie der ganze Zick-Zack-Kurs der Regierung. Erst den Eigenverbrauch fördern, dann nachträglich EEG-Umlage kassieren wollen. Dann Speicher fördern, aber Solarstrom wegwerfen. Passt alles nicht zusammen und führt zu allgemeiner Verwirrung.

    Weitere Information zur Speicherförderung finden Sie auf der Seite der KfW.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de