Details zur KfW-Förderung für Photovoltaik Speicher (275)

9. November 2020
Die Förderung für Batteriespeichersysteme gibt es seit 01. Mai 2013. Die Bundesregierung stellt für das Markteinführungsprogramm mehrere Millionen Euro auch 2014 zur Verfügung. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das Bundesumweltministerium den Kauf eines Solarspeichers mit 660 Euro pro Kilowatt Photovoltaikleistung.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de
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PhotovoltaikKomponenten: StromspeicherFörderung für Photovoltaik Speicher

Das Markteinführungsprogramm gilt rückwirkend für alle Photovoltaikanlagen, die ab dem 01.01.2013 in Betrieb gegangen sind und eine maximale Leistung von 30 kWp verfügen. Gefördert werden sollen dezentrale Energiespeicher für Photovoltaik-Anlagen durch zinsgünstige Darlehen der bundeseigenen KfW und Tilgungszuschüsse des Bundesumweltministeriums. Die Förderung gilt für neu installierte PV-Anlagen in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem. Auch nachträglich zu einer in diesem Jahr in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage installierte Batteriesysteme sollen gefördert werden.

Die Anlagen dürfen eine Leistung von maximal 30 kWp haben und müssen in Deutschland installiert werden. Anträge können Privatpersonen, in- und ausländische Unternehmen, kommunale und kirchliche Unternehmen, Landwirte sowie Freiberufler stellen. Die Tilgungszuschüsse des Umweltministeriums gelten ausschließlich für die Investitionen in Batteriespeichersysteme, nicht für eine gesamte Photovoltaik-Anlage. Dafür kann ein normaler KfW-Kredit beantragt werden.

Streitpunkt Einspeisebegrenzung

Voraussetzung für die Förderung wird sein, dass die Photovoltaik-Anlage maximal 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz einspeisen darf. Die Verpflichtung zur Leistungsbegrenzung bestehe für die gesamte Zeit des Betriebs der Photovoltaik-Anlage, mindestens aber für 20 Jahre.

Das halte ich mal wieder für absurd. Da sich der Eigenverbrauch sowieso schon besser rechnet als die Einspeisung von Solarstrom, wird jeder Batteriebesitzer so viel Strom wie nur möglich selbst verbrauchen. Selbst wenn er die Anlage so konzipiert, dass man im Alltagsbetrieb immer über 40% Eigenverbrauch hat, bekommt er spätestens im Sommerurlaub ein Problem: Kein Stromverbrauch aber die höchsten Solarerträge der PV-Anlage. Soll das alles nutzlos verpuffen?
Das ist genauso schräg wie der ganze Zick-Zack-Kurs der Regierung. Erst den Eigenverbrauch fördern, dann nachträglich EEG-Umlage kassieren wollen. Dann Speicher fördern, aber Solarstrom wegwerfen. Passt alles nicht zusammen und führt zu allgemeiner Verwirrung.

Weitere Information zur Speicherförderung finden Sie auf der Seite der KfW.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Batteriespeichersysteme

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Antwort von Eneotec GmbH & Co. KG

Sind die 4.200 kWh in Jahr der Gesamt-Stromverbrauch oder ist hier der Eigenverbrauch aus der PV-Anlage schon abgezogen?
Damit Sie die passende Größe für den Nachtverbrauch, also da wo die Sonne nicht scheint bzw. kein Licht auf die Module fällt, treffen, empfehle ich von ca. 20 Uhr bis zum nächsten Früh ca. 7/8 Uhr den Nachverbrauch abzulesen. Die Grundgröße wird irgendwo zwischen 3-6 kWh liegen. Bei einem Verbrauch von ca. 42.00 kWh werden Sie ca. 1.400/1.500 kWh im Jahr über den Speicher zusätzlich direkt nutzen können, welche Ihnen einen Wert, Einsparung zwischen 250-350 € im Jahr bringt. Die Kosten sind abhängig, wie das System aufgebaut werden kann, welche Teile, Inverter schon verbaut ist und welches Produkt/Akkusystem eingesetzt werden soll. Die Grundkosten werden ca. bei 4.000 e beginnen.

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Antwort von eco2heat Infrarotheizungen

Hallo und danke für ihre Anfrage,

ich würde gerne wissen wie sie auf diese Kombination gekommen sind? Haben sie Bekannte die solch eine Kombi nutzen?

Wie sie sicher wissen spielt die schnell voranschreitende Technik solchen Projekten tatsächlich in die Karten.

Die meisten Menschen wollen ein ehrliche und faire Beratung, ohne das typische Verkäufergeschwafel.
Und jeder Verkäufer sagt: "Na, klar lohnt sich das!" und erzählt ihnen das blaue vom Himmel...

Es heißt wir sollen auf unser Bauchgefühl hören, denn bei solch einem Projekt haben sie nur einen Versuch.

Wissen sie, es gibt 2 Sorten von (Verkäufer)- Menschen in dieser Welt: Die die ihnen immer nur die schönsten Dinge versprechen, solange bis die Provision da ist. Wenn sie bemerken was für einen billigen Elektroschrott man ihnen verkauft hat, ist es zu spät...
Und diejenigen die sich von Anfang an neutral nähern und ihnen erst nach der Besprechung und Besichtigung bzw. Berechnung zeigen was es kostet, und welche Firmen überhaupt in die engere Auswahl kommen. Daran können sie dann selbst sehen ob es sich für sie lohnt.
Nun, wäre es für sie in Ordnung wenn sie mich in ihre weitere Planung mit einbeziehen? Denn sowohl in der Infrarottechnik als auch in der PV- und Speichertechnik haben wir echte Fachleute und eine große Auswahl an Produkten zu bieten.

Mit freundlichen Grüßen aus Siegen

Manuel Morgado
Regionalleiter eco2heat
Marburger Tor 32
57072 Siegen
0271 - 31 92 14 32
01577 - 285 46 81

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Antwort von Bertsch Gebäudemangament

Eine PV- Anlage lohnt sich natürlich schon, darf jedoch nicht auf kurze Armotisation bedacht sein. Tatsächlich steigen die Strompreise gerade bei niedrigen Verbräuchen, was letzlich dazu führt, dass die Einspeisung des Ertrages der geplanten PV- Anlage während "sonniger Zeiten" und dem Kauf des Stromes kaum eine Wirtschaftlichkeit ergibt.
Die Eigennutzung des Stroms wirkt sich da schon effizienter aus, doch die Zwischenlagerung des Stroms muss dabei in einer Batterie stattfinden.
Es sollte also zwingend eine Beratung mit einem autorisierten Fachunternehmen stattfinden.

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Ich habe bereits eine Solarthermie Anlage (18 qm) seit 2006 installiert. Letzten Winter ist die Anlage auf dem Dach komplett aufgefroren. Ich hatte Ende 2006 bereits eine Förderung erhalten. Jetzt haben wir uns entschlossen die komplette Anlage zu demontieren und eine komplette neue Anlage (wieder 18 qm) zu installieren. Kann ich hierfür erneut eine Förderung bekommen/beantragen? Was muss ich hierfür tun?
Antwort von Elsholt Heizungsbau - Sanitärinstallation - Solartechnik GmbH

Sie können eine neue Solaranlage installieren lassen und nach Abschluss der Arbeiten mit der Rechnung und der Fachunternehmererklärung Ihres Installateurs beim BAFA die Fördermittel beantragen.

Die geförderten Anlagen müssen mindestens 7 Jahre in Betrieb bleiben. Da Ihre Anlage bereits 11 Jahre alt ist, kann die neue wieder gefördert werden.

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Antwort von Photovoltaikanlagen Weitershaus GmbH

Hallo,

ja das geht.

Mit sonnigen Grüßen
Stephan Weitershaus

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