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Diese Rahmenbedingungen müssen für Photovoltaik gegeben sein

Ob sich ein Dach für die Installation einer Photovoltaik Anlage eignet lässt sich anhand einer Checkliste herausfinden, die Sie vorab selbst durchgehen können für einen ersten Eindruck. Die letztendliche Entscheidung sollten Sie jedoch der fachmännischen Prüfung eines Solarteurs überlassen, da es auch einige Tücken zu beachten gibt wie z.B. Asbestbelastung, Statikfragen oder Schattenverläufe.
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Dacheignung für Photovoltaik bestimmenIn welchem Zustand ist das Dach? Erste wichtige Fragen zur Dacheignung bei einem Photovoltaik Vorhaben lassen sich selbst klären. | © forestpath - Fotolia.com

 

Die Prüfung der Dacheignung beginnt in der Regel mit der Dachausrichtung (in welche Himmelsrichtung zeigt die Dachfläche) und Dachneigung (wie steil oder flach ist das Dach). Für beide Faktoren gibt es jedoch keinen optimalen Wert sondern nur einen Toleranzbereich, in dem die Ausrichtung und Neigung des Daches zueinander passen sollten. Diese passende Kombination variiert zudem je nach Standort in Deutschland.

Gegeben ist die Dacheignung prinzipiell dann, wenn das Dach gen Süden, Süd-West, West, Süd-Ost oder Ost zeigt. Als gute Neigungswinkel gelten in Deutschland 30° bis 35°. Flachdächer sind prinzipiell immer geeignet (vorausgesetzt die Statik und Windlasten geben es her), da hier die Ausrichtung und Neigung der Photovoltaik Module frei gewählt werden kann.

Weitere detaillierte Informationen zur Bestimmung der Dacheignung können Sie in diesen Texten nachlesen. Dort wird die optimale Dachausrichtung und Neigung anhand einer realen Beispielanlage demonstriert.

Asbestbelastung im Rahmen der Dacheignung prüfen

Mit Asbest ist nicht zu spaßen! Die gesundheitlichen Schäden dieses Baustoffs sind lange erwiesen. Durch den verstärkten Zubau von Photovoltaik Anlagen hat die Asbestbelastung von Dächern noch einmal eine neue Brisanz erhalten. Und letztendlich dazu geführt, dass für Photovoltaik Anlagen, die auf Asbestdächern errichtet werden sollen, keine Genehmigungen mehr erteilt werden. Ergibt die Prüfung der Dacheignung eine Asbestbelastung, dann kann das Dach nur vollständig saniert werden. Dies schlägt sich jedoch sehr deutlich auf die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik Anlage nieder und führt in den meisten Fällen dazu, dass das Projekt aufgegeben wird.

Die Dachfläche bestmöglich ausnutzen

Ist das Dach prinzipiell für eine Photovoltaik Anlage geeignet geht es nun darum, je nach Sinn und Zweck der Anlage (ob Volleinspeisung oder Eigenverbrauch) die Dachfläche und Sonneneinstrahlung bestmöglich zur Stromgewinnung zu nutzen.

Wie hoch die Sonneneinstrahlung vor Ort ist, darüber gibt die Globalstrahlung Auskunft. Einfach zu bedienende Planungsprogramme helfen dabei, die Belegung der Dachfläche mit Photovoltaik Modulen abzuschätzen um einen Eindruck der möglichen Generatorleistung zu bekommen. Wichtig hierbei ist, dass Flächen die länger am Tag im Schatten liegen ausgespart bleiben.

Um Fläche und Sonneneinstrahlung bestmöglich auszunutzen, wurden sogenannte Nachführsysteme entwickelt. Sie richten die Module jederzeit optimal zur Sonne aus und steigern die Erträge dadurch deutlich. Sie bieten sich jedoch nur für Flachdächer und Freiflächen an. Die Dacheignung von Schrägdächern können sie nicht verbessern.

Dachflächen mieten oder vermieten als Option

Hat die Dacheignung ergeben, dass die Fläche eher ungeeignet ist für eine Photovoltaik Anlagen - oder sind Ihnen die finanziellen Aufwendungen für eine eigene Anlage am Ende doch zu hoch - dann gibt es immer noch die Möglichkeit, Dachflächen anzumieten oder das eigene Dach zu vermieten.

Den Kontakt zu Fachbetrieben aus Ihrer Nähe können Sie z.B. über unseren kostenfreien Angebotsservice herstellen, um die Dacheignung fachgerecht zu klären. Und hier geht`s zurück zum Inhaltsverzeichnis.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de