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Durch natürliche Kühlung bringen Solarmodule mehr Ertrag

Wie bereits beim Thema Module angesprochen, verringert sich die abgegebene Leistung der Photovoltaik-Module, je mehr die Temperatur ansteigt. Umso besser die Solar-Module durch ein Montagesystem "hinterlüftet" werden, desto geringer ist der Temperaturstau, der unter den Modulen entsteht.
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Gute Hinterlüftung einer Photovoltaik Anlage verbessert den Modulertrag. Diese Erkenntnis findet man im Temperaturkoeffizienten PMPP, der in %/°C angegeben wird wieder. Bei kristallinen PV-Modulen beträgt die Abnahme pro ein Kelvin bzw. pro ein Grad Celsius ca. 0,4% bis 0,5%. Bei amorphen bzw. Dünnschichtmodulen liegt man etwas darunter, nämlich bei ca. 0,35% bis 0,45%. 

Abstand zum Dach und Lufteinlässe entscheidend für gute Hinterlüftung

Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, dass der Abstand zwischen den Dachziegeln und den Modulen nicht zu gering ist. Der Abstand sollte im Regelfall 10 cm nicht unterschreiten. Weiterhin ist darauf zu achten, dass der Lufteinlass an der untersten Modulreihe vorhanden ist und nicht verdeckt wird. So kann die Luft unter den Modulen mit einer Art Kamineffekt nach oben strömen. Je steiler das Dach, desto ausgeprägter ist dieser Kamineffekt.

Vor allem bei sehr flachen Dächern staut sich die warme Luft unter den Modulen. Bei einer Kreuzschienenmontage ist ein größerer Hinterlüftungsabstand vorgegeben, es gibt aber Stimmen die sagen, dass durch die zusätzlichen Querschienen der Luftstrom von der Dachunter- zur Dachoberkante unterbrochen wird und diese Art der Montage beim Thema "Hinterlüftung Module" eher kontraproduktiv sei.

Auch ohne Kreuzschienenmontage kann ein größerer Abstand zwischen Dachfläche und den Modulen erreicht werden, indem man auf spezielle Dachhaken mit Sonderhöhe zurückgreift. Diese Dachhaken haben eine Höhe von bis zu 20 cm.

Beispiele für sehr gute und sehr geringe Hinterlüftung

Keine Gedanken hinsichtlich einer guten Hinterlüftung müssen sich Betreiber von aufgeständerten PV-Anlagen sowie von getrackten Anlagen, die auf Masten installiert sind machen. Hier ist eher darauf zu achten, dass aufgrund der großen Angriffsfläche die Anlage sturmsicher und damit stabil aufgebaut ist.

Am geringsten ist die Hinterlüftung bei dachintegrierten Anlagen. Auch wenn Hersteller dieser Anlagen immer mal wieder auf gute Ergebnisse bei Vergleichsstudien mit normalen Aufdachanlagen hinweisen, bleiben doch meist bis ca. 5% Ertrag auf der Strecke. Dafür integrieren sich diese Anlagen sehr schön ins Dach, sind besser gegen Diebstahl geschützt und belohnen so den Anlagenbetreiber immerhin mit einer guten Optik.

Aus der Praxis: Hinterlüftung bei meiner PV-Anlage "High-Light"

Module mit guter Hinterlüftung

 

Bei der Anlage High-Light wurden höhenverstellbare Dachhaken verwendet, damit Unebenheiten des Daches, die zwischen Haus und Carport vorhanden sind ausgeglichen werden konnten. Diese Haken haben einen vorteilhaften Nebeneffekt. Wenn sie ganz nach oben ausgezogen werden, ergibt sich ein größerer Abstand zwischen Modul und Dachoberkante als bei herkömmlichen Dachhaken. Damit wird die Hinterlüftung und somit die Kühlung der Module gefördert.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de