Entscheidungskriterien für den richtigen Modulhersteller

Bei der Auswahl des Modulherstellers bzw. der Herstellerfirma müssen folgende Punkte in die Überlegungen mit einbezogen werden.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Photovoltaik-Web.de
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Garantieleistungen

  • Produktgarantie: 2 Jahre / 5 Jahre / 10 Jahre 
  • Leistungsgarantie: z.B. 90 % auf 10 Jahre / 80 % auf 20 Jahre

Herstellungsland

  • Deutscher Hersteller? Will man die deutsche Wirtschaft unterstützen? Wird tatsächlich in Deutschland produziert oder doch in China? Weicht der Solarteur bei dieser Frage aus sollte man genauer nachfragen. Bei mir ist durch die Antwort "Weiß ich nicht, müssen Sie meine Vertriebsstelle fragen" ein Photovoltaik-Anbieter sofort von der Liste gestrichen worden. Mein Anlagenbauer muss wissen, was er mir aufs Dach baut.
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  • Japanische PV-Hersteller genießen einen guten Ruf und gehören damit in die engere Wahl.
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  • Chinamodule:
    Hier scheiden sich die Geister. Es gibt ein paar große, etablierte Modulhersteller, die auch gute Qualität liefern. Es schießen aber jede Menge neuer Firmen wie Pilze aus dem Boden, bei denen zumindest Skepsis angebracht ist. Hier muss man dann sehr genau recherchieren und vergleichen.
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  • Gibt es eine deutsche Niederlassung, bei der man Garantieleistungen geltend machen kann? Versuchen Sie mal Ihre Garantieleistungen in China, Korea oder Indien einzuklagen.

Zellenhersteller

  • Welche Solarzellen sind in den Modulen verbaut, hier gibt es große Qualitätsunterschiede.

Stabilität

  • Belastbarkeit, wichtig vor allem bei hohen Schneelasten und niedrigen Dachneigungen!
  • Windlastempfindlichkeit
  • Mit oder ohne Rahmen
  • Rahmenstärke
  • Glasstärke (Hagel!)

Erfahrung

  • Wie lange gibt es den Photovoltaik Hersteller bereits?
  • Handelt es sich um ein neues, unerprobtes Produkt?
  • Gibt es besonders negative oder positive Berichte über den Hersteller (Rückrufaktionen, Garantiefälle, wie wurden diese abgewickelt?)

Gibt es Referenzanlagen?

  • Halte ich für überaus wichtig! Auf den bekannten Webseiten wie Sonnenertrag.eu oder Solarlog-home.de nach Anlagen mit diesen Modulen suchen und vergleichen! (Wichtig: nur Anlagen mit gleichen Bedingungen vergleichen)

    Bei mir ist ein Anbieter durchgefallen, weil sein angebotenes Modul im gesamten Internet zu dieser Zeit nicht zu finden war. Es gab nur die Internetseite des Herstellers, sonst nichts! Kein einziger Artikel, keine einzige Referenzanlage. Wollen Sie der erste sein?

Zertifikate

  • Zertifiziert nach IEC 61215.
    Die IEC 61215 bzw. EN 61215 beschreibt auf der Grundlage möglicher Alterungseinflüsse die verschiedensten Qualifikationstests zur künstlichen Beanspruchung der Materialien von PV-Modulen
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  • Zertifiziert nach IEC 60364
    In der IEC 60364-4-41,"Protection against electric shock" sind Personenschutzmaßnahmen für elektrische Anlagen beschrieben. Für Photovoltaikanlagen bietet sich hiernach die Schutzisolierung an, die eine besondere Isolierung der PV-Module entsprechend Schutzklasse II erfordert.

Abmessungen

  • Bei der Wahl der Module spielen die Abmessungen Länge x Breite eine wichtige Rolle. Diese sollten so gewählt werden, dass die zur Verfügung stehende Fläche optimal ausgenutzt werden kann. Hier können ein paar Zentimeter mehr in der Länge eines Moduls zur Folge haben, dass man eine gesamte Modulreihe weniger über die gesamte Länge eines Daches montiert bekommt.

Preis-/ Leistungsverhältnis

  • Es gibt sehr gute Module, die im Vergleich zu Standardmodulen bessere Erträge bringen. Die Produzenten der Solarmodule sind sich dessen aber sehr bewusst und verlangen einen vergleichsweise hohen Preis für diese Module.
    Auch hier gilt wieder: Vergleichen und ausrechnen, ob sich die Mehrkosten über die Laufzeit der Anlage wieder amortisieren oder sogar mehr Rendite dadurch herausspringt.
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  • Dasselbe gilt natürlich auch für sehr preiswerte Module, wie z.B. Module aus China. Was bringen diese Solarmodule an Leistung im Vergleich zu Standardmodulen? Es lohnt sich auf jeden Fall etwas Zeit in die Recherche zu investieren.

Verfügbarkeit

  • Nicht immer ist ein Modultyp, den man sich als Favoriten auserkoren hat, auch verfügbar. Oft sind gefragte Photovoltaik Module Mangelware. Schuld ist nicht immer der Solarteur, dieser wird sehr oft ebenfalls hingehalten von den Lieferfirmen. Daher ist es wichtig, sich vor Abschluss eines Installationsvertrages über die Verfügbarkeit der Module zu vergewissern. Hat der Solarteur die Module vorrätig oder muss er sie erst ordern? Es ist wichtig, sich abzusichern falls Termine nicht eingehalten werden (können).

Aus der Praxis: Modulhersteller und Moduleigenschaften meiner Photovoltaik Anlage High-Light

Bei meiner Anlage sind PV-Module des Herstellers Aleo zum Einsatz gekommen. Die genaue Bezeichnung lautet S_16 | 180, also mit einer Nennleistung von 180 Watt. Gehen wir die einzelnen Punkte durch:

  • Garantieleistungen:
    Die Produktgarantie beträgt 2 Jahre (inzwischen gibt Aleo 10 Jahre Produktgarantie), die Leistungsgarantie 10 Jahre auf 90% und 20 Jahre auf 80% der ausgewiesenen Mindestleistung.

    Hier sei kurz der Passus "ausgewiesene Mindestleistung" erwähnt. Die Leistungstoleranz der Module liegt bei +/- 3%, das bedeutet, die Mindestleistung bei Auslieferung darf 180 Watt abzüglich 3% = 5,4 Watt = 174,6 Watt betragen. Nach 20 Jahren darf die Mindestleistung also nochmals 20 % unter diesem Wert liegen. Das bedeutet: 174,6 Watt abzüglich 20% = 34,92 Watt = 139,68 Watt. Ganz schön wenig Leistung nach 20 Jahren.

    Die Leistungsgarantien von Aleo sind im allgemein üblichen Rahmen, nichts besonderes (es gibt mittlerweile Anbieter mit 5 Jahren Produktgarantie) aber auch nicht schlecht.
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  • Herstellungsland:
    Aleo hat zur Zeit der Anschaffung noch keine Produktionsstätte in China gehabt. Es handelt sich um in Deutschland hergestellte Module. Das war mir sehr wichtig. Alternativ wären noch japanische Module, die ebenfalls einen sehr guten Ruf genießen in Frage gekommen. Es gibt größere chinesische Hersteller, die bisher absolut einwandfreie Ware anbieten. Im Falle eines Schadenfalles oder einer Reklamation hätte ich dennoch größere Bedenken über die Abwicklung. Da ist mir ein Hersteller aus Deutschland doch einiges lieber. Außerdem wird die deutsche Wirtschaft unterstützt, das sollte auch nicht unter den Tisch fallen.
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  • Zellenhersteller - Solarzellenhersteller:
    In den Modulen sind 6-inch Zellen des Herstellers Q-Cells verbaut. Q-Cells war im Jahr 2007 der weltweit größte Hersteller von Solarzellen mit einer sehr guten Reputation. Im Frühjahr 2012 musste sich Q-Cells dann der chinesischen Übermacht beugen und ging in die Insolvenz.
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  • Stabilität:
    Wichtig war der Einsatz von Modulen mit Rahmen, aufgrund der hohen Schneelasten die auf der Schwäbischen Alb auf fast 1.000 Höhenmetern auftreten. Die Belastbarkeit ist mit 5.400 Pa angegeben, das entspricht 5.400 Newton pro Quadratmeter oder ca. 500 kg pro Quadratmeter. Pappschnee kann zwischen 200 und 800 kg pro Kubikmeter wiegen, wenn wir von 500 kg ausgehen, müsste ich mir erst ab einer Pappschneehöhe von einem Meter sorgen machen. (Wobei die tatsächliche Belastung durch die Dachneigung nochmals geringer ausfällt)
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  • Erfahrung:
    Die Firma Aleo gibt es seit 2001, ein Jahr später wurde mit der Produktion begonnen. Besonders erwähnenswert ist der inzwischen in die Jahre gekommene Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2006, bei dem das Modul S_16 als bestes Modul aller 15 getesteten Typen hervorgegangen ist. Auch bei meinen Recherchen im Internet konnte ich keinerlei Hinweise auf Probleme mit Aleo-Modulen finden, im Gegenteil, es gab immer nur positive Kommentare.
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  • Referenzanlagen:
    Auf Sonnenertrag.eu und anderen Internetseiten gab es bereits ein paar Anlagen, die mit Aleo-Modulen bestückt waren. Die Anlagen haben im Vergleich zu anderen Anlagen durchweg gute Erträge erzielt.
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  • Zertifikate:
    Das Modul ist zertifiziert nach IEC-61215, IEC/EN 61730 und Schutzklasse II
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  • Abmessung:
    Das Modul hat die Abmessungen 1660 x 830 x 50mm und hat damit sehr gut auf das Dach gepasst, auch wenn die oberste Reihe quer verlegt werden musste.
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  • Preis-/Leistungsverhältnis:
    Das Preis-/Leistungsverhältnis der Module ist meines Erachtens extrem gut. Das Modul kann ohne weiteres mit so genannten Hochleistungsmodulen (z.B. Sanyo) mithalten bzw. sogar bessere Ergebnisse liefern und es muss dennoch nicht überteuert erkauft werden. Sicherlich gibt es günstige chinesische Module auf dem Markt, aber das muss jeder selber entscheiden.
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  • Verfügbarkeit:
    Es war für meinen Solarteur nicht einfach, Ende 2007 noch an die Module heranzukommen und es hat ihn einiges an Energie gekostet. Oftmals steht der Modul-Wunschkandidat nicht zur Verfügung, im Fall der Anlage High-Light war es aber glücklicherweise so.
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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

Solaranlage bei Ost-West-Dach sinnvoll?

Mein Hausdach hat eine Ost-West Ausrichtung. Lohnt sich da eine Solaranlage? Außerdem läuft der Länge nach eine Stromleitung übers Dach, die stören könnte.
Antwort von Teck Solar E.k

Für die Nutzung PV-Anlage für Eigenbedarf finde ich Ost-West Dächer sogar besser, da man auf den ganzen Tag verteilt kontinuierlicherer Stromerzeugung hat. Es gibt keine Spitzen in der Mittagszeit, dafür aber Früh und Abend bessere Ausbeutung. Bezüglich Stromleitung: man kann die Erträge optimieren wenn man SolarEdge Wechselrichter und Optimierer einsetzt. In dem Fall arbeiten nur die Module schlechter die wirklich vom Schatten getroffen sind.

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