Wie ist die Kostenübernahme bei der Nachrüstung geregelt?

Schon lange wurde darüber diskutiert: Kann und darf es sein, dass die PV-Anlagenbetreiber tatsächlich rückwirkend für die Kosten der Umrüstaktion aufkommen müssen?
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Photovoltaik-Web.de verfasst.
PhotovoltaikPV-Anlagen im laufenden Betrieb50,2 Hertz: Wer trägt die Kosten?

Die Entscheidung ist zum Teil richtig: Die Kosten für die Nachrüstung werden laut der Systemstabilitätsverordnung zur Hälfte auf die Netzentgelte und zur Hälfte auf die EEG-Umlage umgelegt. Somit ist die Aktion für den PV-Anlagenbetreiber kostenlos. Eigentlich hätten die Verteilnetzbetreiber sämtliche Kosten übernehmen müssen, sie waren letztendlich schuld an der 50,2 Hz-Regelung. Für den Stromkunden ist es aber letztendlich egal, er muss für beides bezahlen.

Die Kostenübernahme der Umrüstung der Wechselrichter gilt aber nur, wenn ein vom Verteilnetzbetreiber beauftragter Fachbetrieb die Umrüstung durchführt. Sollte ein anderer Dienstleister wie beispielsweise der eigene Solarteur, der die Anlage montiert hat gewählt werden, müssen die eventuell anfallenden Mehrkosten selbst bezahlt werden.

Wieviel kostet eine Umrüstaktion?

Es wird für eine kleine PV-Anlage mit einer Leistung von 10 kWp mit Kosten von etwa 200 bis 300 Euro gerechnet. Das ist natürlich abhängig vom Wechselrichter und dem Aufwand, der für die Umrüstung notwendig ist. Klar, je größer die Anlage, je mehr Wechselrichter umgestellt werden müssen, desto mehr Kosten fallen an.

Für das Umkonfigurieren aller Solaranlagen wird mit Gesamtkosten von 170 Millionen Euro gerechnet. Dann kommen noch die administrativen Kosten der Verteilnetzbetreiber obendrauf. Diese belaufen sich auf ca. 20 Millionen Euro. Damit steigen die Netzentgelte über den Zeitraum von drei Jahren um durchschnittlich 0,0065 Cent pro kWh und die EEG-Umlage um 0,008 Cent pro kWh.

Weiterlesen zum Thema "50,2 Hertz: bisherige Bilanz"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Erfahrungen mit der Stromcloud?

Ich plane den Bau einer PV Anlage und habe von der Stromcloud gehört. Daher meine Frage: Kann ich auch nur die Cloud buchen? Eine PV Anlage habe ich ja schon bzw. plane / kaufe ich gerade. Gibt es sonst Erfahrungen mit der Stromcloud?
Antwort von energie-konzept24 GbR

Die Firma Sonnen und Senec bieten die Cloud aktiv an.

Wenn Sie die Cloud nutzen möchten brauchen Sie den Speicher der jeweiligen Firma.

Von Sonnen würde ich generell abraten da die Firma darauf bedacht ist einen hohen Ajtienweet zu erreichen um beim
Börsengang ordentlich Kasse zu machen. Ich bezweifle nur ob das für die Kunden nachhaltig ist und ob die Garantiezeiten
eingehalten werden.

Wenn Sie sich unbedingt eine Cloud leisten möchten, nehmen Sie Senec.

Generell kann ich Ihnen nur raten genau zu rechnen!

Die Berechnungen die wir mit beiden Anbietern vollzogen haben waren negativ.

Ich habe bis jetzt keine Berechnung gesehen wo der Kunde einen Vorteil hatte.

Gerne erkläre ich Ihnen die List und Tücken, die Sie im normalen Angebot nur sehr schlecht erkennen.

Mein Rat - Batterrie etwas größer als Ihr Verbrauch und auf jedenfall größer als Ihre PV Anlage.

Beispiel : 5 KWp PV Anlage dann 8 oder 9 KW Speicher !

Erfahrungen mit Solarziegeln von autarq

Haben Sie Erfahrung mit Solarziegeln der Firma autarq / Berlin? Wir interessieren uns für Solarziegel und wüssten gerne mehr über Vor- / Nachteile und technische Umsetzung.
Antwort von ENPLA GmbH

Hallo,
Ja wir haben Erfahrung mit den Solarziegeln von Autarq.
Referenzen können Sie bei uns besichtigen. Für weitere Fragen und eine Berstung kontaktieren Sie uns einfach!

ENPLA GmbH, 88630 Pfullendorf.

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